Strategie und Führung

Strategie

Der Erfolg ist der größte Feind der Veränderung 

 

Strategisch wird oftmals mit langfristig gleichgesetzt. Dabei ist strategisches Denken und Handeln eine Frage der Perspektive, nicht des Planungshorizonts. Klick um zu Tweeten Und der Bereitschaft, auf Ideen und Konzepte auch Taten folgen zu lassen. Doch wer heute Erfolg hat, sieht oftmals keinen Grund, sich für morgen grundlegend zu verändern.

 

Strategie erfordert ein Denken in Potenzialen. 

Strategische Potenziale definieren, wie und womit ein Unternehmen in der Zukunft wirklich erfolgreich sein kann. Nicht nur die eigene Organisation, sondern vor allem auch die Akteure und Einflussfaktoren im engeren und weiteren Umfeld müssen dabei in ihrem Wandel erkannt und berücksichtigt werden. Damit die Innovationen im Produkt- und Leistungsspektrum nicht dann auf den Markt kommen, wenn andere längst da sind oder der Zielmarkt womöglich gar nicht mehr existiert.

 

Veränderung beginnt mit dem Wollen

Gleichzeitig muss auch das eigene Unternehmen in seinem eigenen Veränderungstempo und –fähigkeit verstanden und optimiert werden. Das passende Maß an Agilität setzt eine Kultur des Lernen-Wollens und –Könnens voraus. Wer aufgrund der Möglichkeiten von heute die Chancen von morgen abgelehnt, lässt einen essentiellen Bestandteil des Strategiepotenzials ungenutzt.

 

Gemeinsam mit Ihnen fokussieren wir die Sicht auf Ihre Unternehmenszukunft und definieren die Route, die Etappen und die Ausrüstung für diese Reise. Als Diskussionspartner für erste Ideen, Moderatoren für Ihre Zukunftswerkstatt und Sparringspartner für die Strategieumsetzung.

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Führung

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Führung kann man lernen. Das klingt einleuchtend, wird in der Realität aber doch selten verstanden und umgesetzt. Vielleicht muss man es noch klarer formulieren:

 

Führung muss man lernen.

 

Während für jede Berufsausbildung spezifische Inhalte definiert und Fachkarrieren an konkrete Anforderungen gekoppelt sind, bleibt die Beschreibung erwünschter Führungskompetenz oftmals nebulös. Häufig wählt man den besten Programmierer oder die beste Verkäuferin, wenn die Leitung der Abteilung vakant ist. Herrscht über das Leistungskriterium Uneinigkeit, entscheiden Facherfolg und Seniorität.

 

Jeder kann Führung lernen – oder nicht?

Während wir darauf vertrauen, dass die Lenker von Taxis, öffentlicher Busse und Bahnen oder Flugzeuge, die uns zu unseren Zielorten navigieren, das Führen (bzw. Fahren) ihrer jeweiligen Systeme erlernt haben, vertrauen Unternehmen allzu oft auf Naturtalente. Genie ist im Alltag jedoch selten – und selbst Talente verkümmern, wenn man sie nicht pflegt.

 

Nicht jeder Karriereerfolg muss zwingend in der Führungsebene resultieren. In vielen Organisationen verhungern Spezialisten und Fachexperten in Positionen und Beschäftigungen mit übergreifenden Themen und Entscheidungen, in Meetings und Gesprächen mit Mitarbeitern, während sie viel lieber und vor allem viel besser und damit profitabler für die Organisation ausführen statt führen wollten.

Wir haben einen Blick für Führung: auf die strategischen Ziele und Pläne Ihrer Organisation, auf die unterstützenden Prozesse und vor allem die Entwicklungspotenziale der Menschen darin. Wir unterstützen Sie im Auswahl- und Entwicklungsprozess, in schwierigen Entscheidungssituationen bis zur kompletten Reorganisation.

 

Wir nennen es Learning Leadership: unsere spezifische Analyse, Begleitung und Entwicklung einer Führungskultur, die Lernen nicht als Pflicht, sondern als Überlebenschance und Kulturphänomen begreift. Führung ist dabei mehr als ein funktionierendes Change Management, setzt dieses jedoch als Prämisse einer ständig sich verändernden Wirklichkeit voraus. Auch und gerade in der digitalen Transformation gelingt erfolgreiches Leadership nur in und durch eine aktiv praktizierte und systematische Form der Kommunikation, um als effektiv, wertschätzend und schließlich sinnstiftend wahrgenommen zu werden.